Der Roche CARDIAC Teststreifen enthält zwei für den jeweiligen Parameter spezifische Antikörper, von denen einer goldmarkiert und der andere biotinyliert ist. Die beiden Antikörper bilden mit dem im Blut befindlichen zu bestimmenden Analyt einen Sandwichkomplex. Nach Abtrennung der Erythrozyten durchfließt das Plasma die Nachweiszone, auf der durch Anlagerung der goldmarkierten Sandwich-Komplexe das positive Signal als rötliche Linie (Signal-Linie) sichtbar wird. Die überschüssigen goldmarkierten Antikörper binden an der Kontroll-Linie. Das Erscheinen der Kontroll-Linie zeigt die ordnungsgemäße Funktion des Tests an.
Sind im Ablesefeld (Nachweiszone) des Teststreifens zwei Linien (Signal- und Kontroll-Linie) zu sehen, dann ist der zu bestimmende Analyt im Probenmaterial vorhanden. Diese Linien werden vom cobas h 232 System mit Hilfe eines CMOS-Kamerasensors erkannt und ggf. im Augenblick des Erscheinens, noch vor der quantitativen Bestimmung, als "positiv" angezeigt. Die Intensität des Testsignals (Signal-Linie) nimmt mit steigender Konzentration des jeweiligen Analytes zu. Sie wird mit Hilfe der integrierten Gerätesoftware in ein quantitatives Ergebnis umgerechnet, das am Ende der Messung im Display angezeigt wird. Die Messgenauigkeit wird durch ein einfaches Prinzip sichergestellt: Jede Teststreifenpackung enthält einen Code-Chip mit allen test- und chargenspezifischen Informationen in elektronischer Form. Die Teststreifen selbst sind auf der Unterseite mit einem Barcode gekennzeichnet und hierdurch eindeutig einem bestimmten Code-Chip zugeordnet. Sobald Sie einen Teststreifen ins Gerät schieben, liest dieses die Daten aus dem zugehörigen Code-Chip (den Sie beim ersten Mal ins Gerät einschieben müssen, die Daten bleiben für weitere Messungen gespeichert).




