Sentec - Messprinzip

Kohlendioxid (CO2) und Sauerstoff (O2) sind Gase, die leicht durch Körper- und Hautgewebe diffundieren und dadurch anhand eines entsprechenden nicht-invasiven Sensors, der auf der Hautoberfläche angebracht wird, gemessen werden können. Wenn das Hautgewebe neben dem Sensor auf eine konstante Temperatur erwärmt wird, erhöht sich der örtliche Kapillarblutfluss, der Stoffwechsel stabilisiert sich, die Gasdiffusion wird gesteigert und dementsprechend verbessert sich die Vergleichspräzision und Genauigkeit der CO2/O2-Messwerte an der Hautoberfläche.

PO2 (OxiVenT™ Sensor) wird anhand einer dynamischen Fluoreszenzlöschung gemessen. Dabei handelt es sich um eine Technologie zur Sauerstoffmessung, welche die Sauerstoffmoleküle in der Nähe eines fluoreszierenden Farbstoffes misst, der in einer dünnen, in die Sensor-Oberfläche integrierten Trägerschicht fixiert wird.

Die PCO2-Messung durch SenTec TC Sensoren (V-Sign™ Sensor 2, OxiVenT™ Sensor) basiert auf einem PCO2-Sensor nach Stow-Severinghaus, d. h. eine pH-Glaselektrode ist in einer dünnen Elektrolytschicht unter einer hydrophoben, CO2- und O2-durchlässigen Membran eingeschlossen.

Die Pulsoximetrie ist eine kontinuierliche und nicht invasive Methode zur Messung der arteriellen Sauerstoffsättigung des Blutes. Sentec verwendet ein Pulsmesssystem mit zwei Wellenlängen zur Differenzierung zwischen oxygeniertem und desoxygeniertem Blut. Die Signaldaten werden erfasst, indem rotes (658 nm Wellenlänge) und infrarotes (880 nm Wellenlänge) Licht durch ein Kapillarbett (das Ohrläppchen) geleitet wird und während des Pulszyklus die Änderungen der Lichtabsorption gemessen werden. Der Sentec Sensor verwendet rote und infrarote Leuchtdioden (LEDs), die Licht durch das Messobjekt zu einer Photodiode (Photodetektor) senden. Der Photodetektor empfängt das Licht, wandelt es in ein elektrisches Signal um und sendet dieses zur Berechnung an den Sentec-Monitor.

Termine

News